Zulassung zur Eignungsprüfung

Der Antrag auf Zulassung zur Eignungsprüfung ist an eines der folgenden Prüfungsämter zu richten. Die Ämter erteilen Auskünfte zu Antragsunterlagen und Fristen. Auf der Homepâge des Prüfungsamtes finden Sie ein Antragsformular zur Zulassung nach § 16 EuRAG. Bei Fragen zum Antrag stehen wir Ihnen gerne mit Auskünften zur Verfügung.

  • Gemeinsames Prüfungsamt der Länder Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Niedersachen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein zur Abnahme der Eignungsprüfung für die Zulassung zur Rechtsanwaltschaft

    Salzburger Str. 21-25
    D-10825 Berlin
    Telefon +49 (30) 9013-0 oder 9013-3667 oder 3322 (Durchwahl).

    Termin der schriftlichen Prüfung: Anfang/Mitte Dezember. Der Zulassungsantrag ist bis zum 31. Juli einzureichen.

  • Gemeinsames Prüfungsamt der Länder Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Thüringen zur Abnahme der Eignungsprüfung für die Zulassung zur Rechtsanwaltschaft

    Martin-Luther-Platz 40
    40212 Düsseldorf
    Telefon +49 (211) 8792-0 oder 8792-404 (Durchwahl)

    Termin der schriftlichen Prüfung: Mitte August. Der Antrag auf Zulassung zur Prüfung muss zwischen dem 15. Februar und dem 31. Mai gestellt werden.

  • Gemeinsames Prüfungsamt der Länder Baden-Württemberg und Bayern

    Postfach 10 34 61
    D-70029 Stuttgart
    Schillerplatz 4
    Telefon +49 (711) 279-2366.

    Termin der schriftlichen Prüfung: Ende März / Anfang April Der Antrag auf Zulassung zur Eignungsprüfung ist bis zum 30. November des Vorjahres zu stellen.

    Zulassung zur Eignungsprüfung nach einem "Brexit"

  • Anträge auf Zulassung zur Eignungsprüfung (Antrag auf Feststellung einer gleichwertigen Berufsqualifikation nach §§ 16 ff. EuRAG) können derzeit weiter gestellt werden. Der Bewerber kann die Prüfung zwei Mal wiederholen.

    Kommt es im Zuge des Brexit zu einer Übergangslösung ("transition period"),so können Anträge auf Zulassung zur Eignungsprüfung noch weiter gestellt werden.

    Kommt es zu einem "harten" Brexit, so sei beabsichtigt, die britischen Anwaltsberufe mit dessen Eintritt in der Anlage zu § 1 EuRAG zu streichen.

    Anwälte, die vor einem "harten" Brexit noch einen Antrag nach § 16 EuRAG ("Antrag auf Feststellung einer gleichwertigen Berufsqualifikation") stellen, werden noch geprüft. Die Prüfung kann zwei Mal wiederholt werden. Die Kontaktdaten der Prüfungsämter finden sich auf dieser Homepage.

    Bewerber, die als solicitor oder barrister in der Republik Irland zugelassen sind und deren zugrunde liegende Ausbildung überwiegend im Vereinigten Königreich durchgeführt wurde, müssen nach derzeitiger Auffassung der Prüfungsämter mindestens drei Jahre in Irland tätig gewesen sein , bevor die Feststellung einer gleichwertigen Berufsqualifikation (ggf. nach Auferlegung einer Eignungsprüfung) in Betracht kommt.